Dienstag, 20. Oktober 2009

Umweltschutz in China

Umwetlschutz in china ist praktisch noch nicht vorhanden. Industrie und Wirtschaft, damit verbunden Aufschwung und Wirtschaftswachstum gehen den Menschen und der Natur vor. Bevor ein gewinnbringendes Bleibergwerk geschlossen wird, werden kranke Chinesen und Chinesinnen umgesiedelt.
Die Welt weiss davon, weil mutige JournalistInnen darüber berichten. Beispiel Johannes Groschup aus Shenyang: "Im Nordosten Chinas gelegen, in der ehemaligen Mandschurei, gehört die Stadt wegen der vielen Kohlegruben und Erzvorkommen im Umland und dank der angeschlossenen Schwerindustrie zum Rostgürtel, einer seit hundert Jahren ausgebeuteten und entsprechend trostlosen Landschaft."

Donnerstag, 27. August 2009

Kolonialisierung der Mandschurei

Zwischen der Mongolei und Korea liegt die Mandschurei, ein zu Beginn des 20. Jahrhunderts dünn besiedeltes, aber rohstoffreiches und strategisch wichtiges Gebiet. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts versuchten sowohl Russen als auch Japaner, dieses Gebiet zu erringen. Russland begann daher 1896 mit dem Bau der Ostchinesischen Eisenbahn, die eine exterritoriale Verlängerung der Transsibirischen Eisenbahn war und deren Geschichte Sören Urbansky hier erzählt. Die Bahn erweist sich als Verkehrs-, Kommunikations- und Kolonisationsmittel: Sie war nötig für den Transport von Menschen und Waren und den Austausch von Informationen. Den kolonialen Wettstreit gewannen am Ende die Chinesen: Sie nutzten die Eisenbahn am umfangreichsten zum Transport von Siedlern. 1952 übergab die Sowjetunion die Ostchinesische Eisenbahn an die Volksrepublik China damit endet dieses spannende Lehrstück der Kolonialgeschichte.

Kolonialer Wettstreit: Russland, China, Japan und die Ostchinesische Eisenbahn
Preis: EUR 29,90

Donnerstag, 9. Juli 2009

Mandschurei kurz erklärt

Die Mandschurei ist eine Region im Nordosten der Volksrepublik China. Sie umfasst die Provinzen Liaoning , Jilin , Heilongjiang. Die Mandschurei ist ein Gebirgsland und wird im Osten durch die Flüsse Heilong Jiang und Ussuri, im Norden durch den Heilong Jiang und das Große Hinggan-Gebirge, im Westen durch die Chinesische Mauer und im Süden durch den Fluss Yalu Jiang begrenzt. Im Norden und Osten grenzt Russland (Sibirien), im Westen die Mongolei und im Süden Nordkorea an die Mandschurei an.

Den Zentralraum bildet ein ebenes bis hügeliges Tiefland. Das Klima ist kontinental und durch regenreiche, heiße Sommer und kalte, schneearme Winter gekennzeichnet. Temperaturen im Winter von -30 Grad bis zu +30 Grad im Sommer.

Die Landwirtschaft der Mandschurei liefert vor allem Sommergetreide, Mais und Sojabohnen. Die Mandschurei ist industrieller Schwerpunkt Chinas mit dichtmaschigem Verkehrsnetz und zahlreichen Bodenschätzen (Kohle, Eisenerz, Erdöl, Kupfer und Gold).

Sonntag, 22. Februar 2009

Ziel der METP

Langfristiges Ziel von METP ist, die Beziehungen zwischen der EU
und China durch Austausch und wirtschaftliche Zusammenarbeit
nachhaltig zu verbessern. Stefan Hell, Leiter von METP in Beijing:
"Das METP-Programm bringt den Nachwuchskräften alles bei, um in China
erfolgreich zu sein. Dabei geht es nicht nur um Wirtschaft, Kultur
und Geschäftsethik, sondern auch um Kontakte und langfristige
Beziehungen zwischen Chinesen und Europäern."
Neben der Organisation des Aufenthaltes übernimmt die Europäische
Kommission alle Studiengebühren. Teilnehmer werden mit einem
monatlichen Zuschuss von 1.000 Euro für ihre Lebenshaltungskosten
unterstützt. Absolventen erhalten ein Diplom des EU-Botschafters in
China.