In China sind gesellschaftlichen Umbrüche und Veränderungen förmlich auf der Straße zu greifen. Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat sie dokumentiert - und wird vom Regime dafür verbannt!
Ai Weiwei steht heute weltweit für Widerstand gegen das Regime in China.
In vielen Ländern unserer Erde werden Fotoausstellungen des Fotografen Ai Weiwei gezeigt. In den Bildern werden oft abrupt hässliche Neubauten errichtet, damit man das Alte nicht vermisst und die kapitalistische Modernisierung nicht in Frage stellt. Die Revolution in China greift langsam.
Das Studio von Ai Weiwei in Schanghai wurdevon den Behörden abgerissen, auch davon hat er Fotos machen lassen. Obgleich Ai Weiwei in vielen Genres arbeitet - Skulptur, Architektur, Aktionskunst, Fotografie - ist sein wichtigstes Medium heute das Forum der Opposition im Social Network es Internet.
Ai Weiwei ist mit der chinesischen Tradition ebenso vertraut wie mit Duchamp oder Warhol. Legendär seine Aktionen, bei denen er traditionelle Möbel neu montiert oder uralte Vasen mit Billigfarbe bemalt. Zur documenta 2007 ließ er 1001 Chinesen nach Kassel fliegen, die er vorher in ihren Heimatstädten fotografiert hatte.
Ai Weiwei ist in der Verbannung schon als Kind aufgewachsen. Man muss sich vorstellen, er war drei Jahre alt, als sein Vater in die Verbannung in die Mandschurei, dann nach Xinyang gesendet wurde.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen